H.I.S. goes K+N

Der Januar 2019 hatte nicht nur vier, sondern fünf Mittwoche – was für ein Glück für uns! Wir nutzten den zusätzlichen Abend für ein ganz besonderes Treffen. Unser Mitglied Daiany lud uns in die Räumlichkeiten ihres Arbeitgebers, des Logistik-Giganten Kühne + Nagel in der Hafencity ein. „Ich habe meinen Kollegen schon so oft von meinem Toastmasters-Club erzählt. Jetzt wollte ich ihnen einmal zeigen, wie so ein Treffen abläuft.“ Für die Hamburg International Speakers eine exzellente Gelegenheit, sich vorzustellen und neue Mitglieder zu werben.

Daiany hatte das Treffen hervorragend organisiert. Zur Begrüßung wurden alle Teilnehmer mit Kuchen und Getränken verwöhnt. Auch der Raum in dem modernen Geschäftsgebäude war perfekt eingerichtet und hatte gerade die richtige Größe für ein solches Treffen. Ungefähr 30 Kühne + Nagel-Mitarbeiter und 20 Hamburg International Speakers kamen so zusammen.

Wer oder was macht Dich glücklich?

Sollte jemand nach einem langen Arbeitstag zu Beginn schon etwas müde gewesen sein, so war er bei der Begrüßung durch unsere Präsidentin Sibylle garantiert wieder ganz schnell wach: Sibylle machte deutlich, das sei hier zwar eigentlich ein geschäftliches Treffen, aber das müsse – entgegen allen Annahmen und Statistiken – keineswegs langweilig und trocken sein. Spätestens nachdem alle Teilnehmer die Eingangsfrage, wer oder was sie glücklich mache – wahlweise auf Deutsch oder Englisch – beantwortet hatten, war klar: Wir wollen gemeinsam einen unterhaltsamen Abend genießen!

Vorbereitete Reden: Berührend und inspirierend!

Die Mitglieder des Teams, die den Abend gestalteten, arbeiteten Hand in Hand. Olaf erläuterte, warum der Bewertungsteil bei den Toastmasters-Abenden so wichtig ist und was es eigentlich mit dem Applaus auf sich hat. Beide vorbereiteten Reden waren sehr emotional. Dorothee berührte uns, indem sie uns in die Situation des Theaterregisseurs Kirill Serebrennikow versetzte, der seit eineinhalb Jahren in Russland unter Hausarrest steht. Und Kunle inspirierte uns durch seine Geschichte von den drei verschiedenen Arten des „Nein“, die seine Kindheit und Jugend geprägt haben.

Stegreifreden: Einfach reden!

Im zweiten Teil des Abends führte Julian uns durch die Stegreifreden. Schade, dass keiner der Gäste die Gelegenheit ergriff, sich für ein bis zwei Minuten auf die Bühne zu stellen. Denn eigentlich ist es ja gar nicht so schwer: spätestens nach der zweiten Rede war klar, dass es nicht darum geht, die Frage zu beantworten, die auf dem Zettel steht. Mit ein bisschen Kreativität kann man über jedes beliebige Thema reden, und so wird aus der Frage, ob ein Hot Dog ein Sandwich sei, kurzerhand eine Rede über den geliebten Vierbeiner.

Bewertungsreden sind wichtig!

Ein gelungener Bewertungsteil rundete das Treffen ab. Eine glückliche Toastmasterin Daiany verabschiedete uns, und auch wir waren sehr zufrieden mit dem Verlauf des Abends. Nun sind wir sehr gespannt, ob wir den einen oder anderen von Daiany’s Kollegen demnächst bei unseren Treffen begrüßen dürfen. Oder ob die Mitarbeiter von Kühne + Nagel vielleicht sogar einen firmeninternen Toastmasters Club gründen!

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